knoten & maschen – Blog für Soziale Sicherheit

Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel stellen das System der sozialen Sicherheit vor grosse Herausforderungen. Um Wohlfahrt nachhaltig zu generieren, braucht es nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch soziale Innovationen.

Durch die Erarbeitung und Vertiefung des Wissens zu den Wirkungen der Sicherungssysteme, Organisationen und Interventionen leistet das BFH-Zentrum einen Beitrag zu einem effektiven und effizienten Gesamtsystem der sozialen Sicherheit.

knoten & maschen – Blog für Soziale Sicherheit

Das BFH-Zentrum Soziale Sicherheit betreibt den Wissenschaftsblog knoten & maschen. Jüngste Beiträge:

Einst selbst demenzkrank zu sein, ist keine abwegige Vorstellung angesichts der allgemein hohen Lebenserwartung. Droht aber mit dem Schwinden der geistigen Fähigkeiten der Verlust der persönlichen Würde? Sie zu achten erhält in einem neuen Training für Pflegefachpersonen besonderes Gewicht: im konkreten Umgang mit einem an Demenz erkrankten Menschen. Es ist ein andersgeartetes Qualifizierungsangebot, das das ... mehr
Bei der aktuellen Diskussion um die Altersvorsorge 2020 wird dem Aspekt der neuen sozialen Risiken und dem Beitrag der AHV zur Verhinderung von Altersarmut zu wenig Rechnung getragen. Dabei ist es wichtig, dass die Funktion der AHV als allgemeine Grundsicherung im Alter bewahrt bleibt. Die Altersvorsorge in der Schweiz ist ein integrales Vorsorgesystem mit drei ... mehr
Trotz der Fortschritte vergangener Jahrzehnte sind Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt noch nicht gleichgestellt. Ein Vergleich der Löhne in der Schweiz zeigt, dass Frauen im Jahr 2014 durchschnittlich 18 Prozent weniger verdienten als Männer. Der Lohnunterschied nimmt über die berufliche Laufbahn stetig zu: Ist die Differenz bei unter Dreissigjährigen noch ungefähr 5 Prozent, so ... mehr
Armut kann nur verringert werden, wenn Sozialwesen und Wirtschaft zusammenarbeiten und gemeinsam visionäre Modelle entwickeln. Davon ist Pierre Alain Schnegg, bernischer Gesundheits- und Fürsorgedirektor, überzeugt. Für die Tagung Gesundheit und Armut 2018 wünscht sich der Regierungsrat denn auch offene und unvoreingenommene Diskussionen. Herr Regierungsrat, Sie haben sich bereit erklärt, am 22. Juni 2018 an der ... mehr
Die meisten Menschen möchten im Alter auch dann zu Hause bleiben, wenn sie nicht mehr allein für sich sorgen können. Den wenigsten ist jedoch ein Lebensende in privater Umgebung möglich. Es bräuchte ein solidarisches Umfeld, das betagte Personen wie auch ihre Angehörigen unterstützt:  eine „Sorgende Gemeinschaft“ aus öffentlichen Einrichtungen, privatwirtschaftlichen Dienstleistern, gemeinnützigen Organisationen – und ... mehr